Gartenbau und Floristik
 
 

Gartenbau und Floristik

Berufsschule

Gärtnerin/Gärtner
 

  • Bildungsgang
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Produktions- und Friedhofsgartenbau
  • Ausstattung
  • Projekte/Exkursionen

Gärtner: Der Beruf mit dem "grünen Daumen"

Der Beruf mit dem gruenen DaumenLebendes Grün“ hat eine große Bedeutung für die Umwelt und einen hohen gesellschaftspolitischen Stellenwert. Pflanzen und Gärten schaffen für die meisten Menschen mehr Lebensqualität und entspannenden Ausgleich vom Alltagsstress.

Gärtner erzeugen Topfpflanzen und Schnittblumen, Stauden und Baumschulerzeugnisse, hochwertiges Obst und Gemüse. Sie gestalten Gärten, Parkanlagen und Friedhöfe. Mit steigendem Interesse am Grün sind auch die Leistungen der Gärtner gefragt. Der Gartenbau ist ein moderner, leistungsstarker Wirtschaftszweig.

Entsprechend der unterschiedlichen Schwerpunkte im Gartenbau bietet das Herwig-Blankertz-Berufskolleg eine Berufsschule mit dem Berufsziel Gärtner/in in den folgenden Fachrichtungen:

  • Garten- und Landschaftsbau
  • Blumen- und Zierpflanzenbau
  • Baumschule
  • Friedhofsgärtnerei
  • Gemüsebau
  • Obstbau
  • Staudengärtnerei

Die beruflichen Kenntnisse werden im dualen System vermittelt. Das bedeutet, dass die praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten in den Ausbildungsbetrieben und der theoretische Hintergrund in der Berufsschule vermittelt werden.

Voraussetzung für die Aufnahme ist ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zwischen dem Ausbildungsbetrieb und dem Auszubildenden. Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Für die Anmeldung  werden benötigt:

  • das Anmeldeformular
  • ein tabellarischer Lebenslauf
  • Ausbildungsvertrag mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb
  • Eintragungsvermerk des Ausbildungsvertrags bei der Landwirtschaftskammer
  • eine beglaubigte Fotokopie des letzten Schulzeugnisses

Die fachlichen Inhalte der Ausbildung werden von Lehrern mit entsprechenden Berufserfahrungen in den jeweiligen Bereichen mit Hilfe unterschiedlicher an den betrieblichen Alltag angepasster Lernsituationen vermittelt. Eine zeitweilige Auflösung der Klassenverbände ermöglicht das Unterrichten in fachrichtungs-und /oder –leistungsspezifischen Kleingruppen.

Durch eine enge Verzahnung mit vielen Ausbildungsbetrieben und der Landwirtschaftskammer ist ein ständiger Austausch aller an der Ausbildung beteiligten Partner zur Optimierung der Ausbildung gewährleistet.

Darüber hinaus nehmen die Auszubildenden an überbetrieblichen Lehrgängen teil, bei denen besondere Kenntnisse, z.B. der Umgang mit Maschinen, vermittelt werden. Die Inhalte der betrieblichen Ausbildung sind im Ausbildungsrahmenplan festgehalten.

Die Fachklassen der Berufsschule vermitteln Schülerinnen und Schülern im Rahmen des schulischen Teils der Berufsausbildung die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten verbunden mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule.

Mit dem Berufsschulabschluss wird der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erworben.

Für den Erwerb der Fachoberschulreife muss eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreicht werden, für die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Q-Vermerk) ist eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 2,5 notwendig. Darüber hinaus sind die bestandene Berufsabschlussprüfung sowie der Nachweis notwendiger Englischkenntnisse erforderlich.

Für den Erwerb der Fachhochschulreife sind mehrere Voraussetzungen zu erfüllen: Fachoberschulreife als Eingangsvoraussetzung, Teilnahme an einem zusätzlichen Unterrichtsangebot (2. Berufsschultag in allen drei Jahren), schriftliche Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes, keine Möglichkeit zur Verkürzung der Ausbildungszeit, Berufsschulabschluss, bestandene Berufsabschlussprüfung, bestandene Abschlussprüfung zur Erlangung der Fachhochschulreife.

Ansprechpartnerin für den Bildungsgang:

Frau Hohmeier (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

LandschaftsgaertnerLandschaftsgärtner und Landschaftsgärtnerinnen bauen, bepflanzen und pflegen Gärten, Grünflächen, Spiel- und Sportanlagen aller Art. Für die vielfältigen Arbeiten setzen sie verschiedene Maschinen ein. Sie arbeiten das ganze Jahr im Freien. Neben ihren Fähigkeiten für den Bau von Wegen, Plätzen, Treppen und Mauern benötigen sie umfangreiche Pflanzenkenntnisse für die fachgerechte Pflanzung und Pflege.

Die Auszubildenden in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau werden in der Regel im Blockunterricht beschult. Das bedeutet, die Schüler/innen sind jeweils eine Woche in der Berufsschule und zwei Wochen im Ausbildungsbetrieb. Die Verteilung der Berufsschulwochen innerhalb eines Schuljahres wird in einem Blockplan festgehalten. 

 

Ansprechpartnerin für den Bildungsgang:

Frau Basqué (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Auszubildenden der Fachrichtungen:

  • Blumen- und Zierpflanzenbau
  • Baumschule
  • Friedhofsgärtnerei
  • Gemüsebau
  • Obstbau
  • Staudengärtnerei

besuchen an einem festen Tag in der Woche sowie 14tägig an einem weiteren Tag die Berufsschule. Im 3. Ausbildungsjahr findet der Unterricht immer an einem Tag (normalerweise montags) statt.

Diese Schüler und Schülerinnen werden in einer Klasse gemeinsam beschult, wobei stunden-oder tageweise fachrichtungsspezifischer Unterricht in Kleingruppen erteilt wird.

Ansprechpartnerin für den Bildungsgang:

Frau Hohmeier (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Räumlichkeiten des HBBK wurden 2008 erstmalig bezogen. Es handelt sich um einen großen Gebäudekomplex mit modern ausgestatteten, hellen und freundlichen Klassenräumen. Durch den Einsatz von PC, Beamer oder Visualisierer in den Unterrichtsräumen ist ein schneller Zugriff auf Daten und eine optimale Darstellung unterrichtsrelevanter Materialien möglich.

Projektarbeiten, Informationsmaterialen etc. können für alle Schüler sichtbar in großen Schaukästen ausgestellt werden.

Ein von den Gärtnern und Floristen gemeinsam gut ausgestatteter Arbeitsraum ermöglicht die Durchführung praktischer Arbeiten oder Versuche ohne Zeitverluste.

Der Schulgarten

In unserem Schulgarten wurde das Wegenetz durch Schülergruppen der Oberstufe des Garten- und Landschaftsbaues, sowie der Mittelstufen als Projektarbeiten und Übungsaufgaben für die Zwischen- und Abschlussprüfungen angelegt.

Zahlreiche Schülerarbeiten wie eine Holzterrasse, Dachbegrünungsmodell können unterrichtlich genutzt werden. Die äußere Begrenzung des Schulgartens wird durch verschiedene Hecken, welche zu Bestimmungs- und Pflegeübungen verwendet werden, gebildet. Offene Pflanzflächen, sowie ein Sandkasten stehen für unterschiedliche Übungen und Projekte zur Verfügung.

Das Schulgewächshaus

Das computergesteuerte Gewächshaus von ca. 70 m² verfügt neben einer automatischen Bewässerung und Schattierung auch über eine Assimilationsbelichtung. So können unabhängig von der Jahreszeit Pflanzen herangezogen werden. Angegliedert an das Gewächshaus befindet sich ein Klassenraum, so dass eine direkte unterrichtliche Einbindung erfolgen kann.

Im Gewächshaus werden überwiegend Versuche zur generativen und vegetativen Vermehrung sowie zur Beeinflussung des Pflanzenwachstums, z. B. Stutzen durchgeführt. Verschiedene vegetative Methoden der Vermehrung, die im Betrieb nur selten Verwendung finden, können von den Auszubildenden ausprobiert werden. Gleichfalls können sie aus kleinen Fehlern lernen, denn diese dürfen im Betrieb natürlich nicht geschehen, da dann evtl. der Betriebserfolg auf dem Spiel steht.
Weiterhin steht ein Pflanzensortiment zur Verfügung. Es ermöglicht den Auszubildenden ihre Pflanzenkenntnisse zu festigen und auch zu erweitern.

Auch die Kombination mit dem Aufgabengebiet der Vermarktung bietet sich an und wurde im Frühjahr erfolgreich von der Berufsfachschule für Agrarwirtschaft praktiziert (Klasse BF 11 A). So wurden Pelargonien (Geranien) in verschiedenen Farben und Wuchsformen im Gewächshaus kultiviert und im Rahmen eines Pausenverkaufes vermarktet. 

Neben zahlreichen situativ wechselnden Aktionen, werden einige Projekte regelmäßig angeboten und durchgeführt. Seit 2016 wird zudem im Garten- und Landschaftsbau für alle Jahrgangsstufen eine Pflanzen-AG durchgeführt, in der Pflanzenkenntnisse und gärtnerische Arbeiten aller Fachrichtungen ausprobiert und vertieft werden können.

Unterstufe:
  • Arbeitssicherheit auf der Baustelle und in den Betrieben (Erste Hilfe, Rückenschule)
  • Versuche zur generativen und vegetativen Vermehrung
  • Praktische Übungen zu den Bereichen Vermessung, Wegebau, Holzbau, Pflanzenkenntnisse
Mittelstufe: Oberstufe:
  • Prüfungssimulationen im Schulgarten und in schulnahen Betrieben (Übung der mündlichen und praktischen Prüfung mit externen Prüfern)

Exkursionen

Regelmäßige Exkursionsziele sind z.B.:

  • IPM (Internationale Pflanzenmesse in Essen)
  • Galabau-Cup im Westfalenpark Dortmund
  • Mustergärten-Anlage im Gruga-Park Essen
  • Diverse Gartenschauen
  • Galabau Nürnberg
Landschaftsgaertner 1
Rhododendron-Pflanzaktion auf dem Alten Friedhof in Gelsenkirchen-Buer

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herwig blankertz

Prof. Dr.

Herwig Blankertz

"Es geht nicht um Parteipolitik, schon gar nicht um Personenkult - beides wäre Herwig Blankertz zutiefst zuwider gewesen-, sondern darum, daß sich eine Schule ein Arbeitsprogramm setzt und dieses Arbeitsprogramm möglichst phantasievoll und kreativ mit der bildungstheoretischen Grundidee zu verknüpfen sucht, nämlich mit der Grundidee, den Jahrhunderte alten Widerspruch von Allgemein- und Berufsbildung endlich konstruktiv aufzuheben." 

(Quelle: Hilbert Meyer, In memoriam Herwig Blankertz, 05.10.91)

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