„Gesellschaft - wir müssen reden!“

Ein gesellschaftskritisches Theaterstück selbst zu schreiben und zu performen sieht man auch am Herwig-Blankertz-Berufskolleg nicht jeden Tag.

Die Schüler*innen des doppelqualifizierenden Bildungsganges Erzieher/Abitur der Jahrgangsstufe 13 nahmen sich, in Anlehnung an Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, dieses Projekt zu Herzen. Dabei schafften sie es in unnachahmlicher Weise gesellschaftskritische Inhalte wie Armut, Geschlechterrollen, Umweltschutz oder auch den Kapitalismus so zu inszenieren, dass dem Publikum oftmals nur eins blieb – Verwunderung.

"Die Schüler sind geradezu über sich hinausgewachsen", resumierte Herr Eller, Fachlehrer für Sozialpädagogik und Sport. "Die Herausforderung bestand in einer reduzierter Requisite die aber dennoch groß in ihrer Wirkung ist", beschreibt Michael Fels den gestalterischen Prozess der Klasse. Die Mischung aus digitaler und analoger Verfremdung macht unter anderem den großen Reiz des Theaterstücks aus.

Das so kennzeichnende Merkmal des epischen Theaters die Verfremdung gestalteten die angehenden Erzieher*innen sehr imposant und professionell. Hervorzuheben ist besonders ihre schauspielerische Leistung, sie war geprägt von Klarheit und Distanz. Brecht hätte seine wahre Freude gehabt, den stark kontrastiven Szenen in ihrer Mischung aus Dramatik, Humor, bekannter und fremder musikalischer Untermalung beizuwohnen.

Dem großen Erfolg der Aufführung an den Projekttagen des Recklinghäuser Berufskollegs folgten weitere Aufführungen für das begeisterte Lehrerkollegium. Dass hier etwas Besonderes entstanden ist, spricht sich schnell auch über die Grenzen des Campus Vest herum. Die betreuenden Lehrer*innen am HBBK Maren Grimm, Claudia Fischer und Bernd Grope freuen sich sehr über den Erfolg und über das Interesse an weiteren Aufführung zum Beispiel bei den diesjährigen Theatertagen in Marl.

 

 

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herwig blankertz

Prof. Dr.

Herwig Blankertz

"Es geht nicht um Parteipolitik, schon gar nicht um Personenkult - beides wäre Herwig Blankertz zutiefst zuwider gewesen-, sondern darum, daß sich eine Schule ein Arbeitsprogramm setzt und dieses Arbeitsprogramm möglichst phantasievoll und kreativ mit der bildungstheoretischen Grundidee zu verknüpfen sucht, nämlich mit der Grundidee, den Jahrhunderte alten Widerspruch von Allgemein- und Berufsbildung endlich konstruktiv aufzuheben." 

(Quelle: Hilbert Meyer, In memoriam Herwig Blankertz, 05.10.91)

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